Bremer Diasporapreis 2020

Willkommen auf der Homepage des Afrika-Netzwerk Bremen e.V

Der Afrika-Netzwerk Bremen e.V. , kurz ANB ist ein Zusammenschluss verschiedener (nicht nur) afrikanischer Vereine, die sich mit Afrika sowie mit Themen beschäftigen, für die sich AfrikanerInnen in Bremen und ihre FreundInnen, mit und ohne afrikanischen Migrationshintergrund interessieren.

BREMER DIASPORAPREIS FÜR BESONDERES ENGAGEMENT

LIEBE FREUND*INNEN DER DIASPORA,

in Bremen gibt es fantastische Vorbilder, welche sich mit einzigartigen Initiativen und Ideen für eine nachhaltige und sensibilisierte Gesellschaft einsetzen. Die Themenvielfalt deckt dabei zum Beispiel Bereiche wie Gesundheit, Bildung, Armutsbekämpfung, Frauenrechte, Gleich- stellung, nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung ab.

Dieses außerordentliche Engagement und die Menschen dahinter wollen wir zum dritten Mal in Folge am 25. September 2021 durch den Diaspora-Preis fördern und unterstützen. Auf den Preis können sich Einzelpersonen (Schwarze Menschen und BIPOC) sowie migrantisch- diasporische Organisationen bewerben. Bei den vorgeschlagenen Projekten kann es sich sowohl um Projekte innerhalb als auch außerhalb von Deutschland handeln.

Am 18. September 2021 von 12.00 bis 16.30 Uhr werden alle Bewerber*innen die Gelegen- heit bekommen, ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Veranstaltung wird musika- lisch begleitet und findet am Theater Bremen auf dem Goetheplatz statt, im Rahmen des Formats »Spoken Words and Music«.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2021.

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BREMER DIASPORAPREIS FÜR BESONDERES ENGAGEMENT 1

1001 Lights Mediathek: Mein Kerzenlicht

Der folgende Beitrag ist ein Ausschnitt aus dem Film „Mein (Kerzen-) Licht für…“. 

„Mein (Kerzen-) Licht für…“: Auf ihre ganz eigene, künstlerische Art beschäftigt sich die Dokumentarfilmerin Marie-Claire Schmarsowin Zusammenarbeit mit Virginie Kamche vom Afrika Netzwerk Bremen mit dem Thema Rituelles Leuchten. Sie verfolgen darin verschiedene Bedeutungen des Licht Entzündens in den Kulturen der Stadt und fragen: Wofür würdet ihr eine Kerze entzünden?

Der Film wurde im Rahmenprogramm zur Ausstellung von „1001 lights“ von Mouvement Perpétuel vom 28.04. bis 9.05.21 in der Schwankhalle Bremen gezeigt. Die Ausstellung organisierte steptext dance project. 

Friedrichs Flaschenpost – der Politikpodcast aus Norddeutschland – Folge 36: Warum müssen wir uns dem kolonialen Erbe stellen, Virgnie Kamche?

Kolonien hat Deutschland schon lange nicht mehr. Trotzdem wirkt das koloniale Erbe bis heute vor. Es prägt unsere Wahrnehmung schwarzer Menschen, zeigt sich im Stadtbild und manches historische Unrecht wurde nie aufgearbeitet, worunter die Nachfahren der Opfer leiden. Virginie Kamche vom Afrika Netzwerk Bremen e.V. nennt uns in der aktuellen Flaschenpost einige Orte der kolonialen Vergangenheit in Bremen, erklärt, was dieses Erbe mit der gesellschaftlichen Gegenwart zu tun hat und berichtet, wie sie Dialoge über Grenzen in unserer Gesellschaft hinweg ermöglicht.

https://www.fes.de/julius-leber-forum/artikelseite-julius-leber-forum/friedrichs-flaschenpost-staffel-4

PATCH_NÄH_DANCE

Projektleitung: Virginie Kamche

Das Projekt richtet sich an Frauen mit globaler Identität, die schon länger in Bremen leben oder auch hier geboren sind, die aber von Kulturveranstaltungen bislang nicht erreicht werden. Diese sollen durch persönliche Kontakte direkt angesprochen und zur Teilhabe in einem künstlerischen Projekt animiert werden.

Ziel des Projektes ist es, neben dem Nähen von Kostümen mit den Frauen über Perspektivenwechsel zu sprechen. Verschiedene Perspektiven, auf z.B. Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Kleidung in verschiedenen Ländern. Oder Perspektiven auf das Nähen, als Arbeits- und Lebensgrundlage, gegenüber dem Nähen als reinem Zeitvertreib. Fehlende oder geringe Deutschkenntnisse sind dabei kein Hindernis.

Über einen Zeitraum von 20 Workshops à 3 Stunden wird die Ausstattung für die Abschlussveranstaltung von den Frauen selbst genäht. Sie werden dabei angeleitet von einer professionellen Schneiderin, die mit den Frauen gemeinsam die Kostüme entwirft und näht.

Parallel probt eine Tanzgruppe über 20 Termine á 2 Stunden eine Choreographie von traditionellen Tänzen aus HIPHOP Afrika. Die Frauen werden dabei angeleitet von einer professionellen afrikanischen Tänzerin.

Im Vordergrund steht vor allem die gemeinsame Begegnung, der Austausch miteinander und das Üben der deutschen Sprache. Ziel ist es, die Teilhabe der Frauen an dem Projekt zu fördern und andere Perspektiven auf die Integration in die Gesellschaft herauszustellen.

In einer Abschlussveranstaltung werden die Choreographie und die genähten Kostüme dann gezeigt und die Frauen bilden dabei in den erstellten Kostümen den Rahmen für den traditionellen afrikanischen Maskentanz.

Termine & Ort: Corona-bedingt nach Vereinbarung.
(Falls es zu einem Lockdown kommen sollte, werden sämtliche Termine online organisiert).
Mehr Infos und Anmeldung unter: virginie.kamche@anb-bremen.de

Über den Verein

Der Afrika-Netzwerk Bremen e.V. , kurz ANB ist ein Zusammenschluss verschiedener (nicht nur) afrikanische Vereine, die sich mit Afrika sowie mit Themen beschäftigen, für die sich AfrikanerInnen in Bremen und ihre FreundInnen, mit und ohne afrikanischen Migrationshintergrund interessieren.

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virginie.kamche@anb-bremen.de

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Tel: 0176 29 11 49 64
Justin.Man-Igri@anb-bremen.de

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odette.richter@anb-bremen.de

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28195 Bremen
Tel.: 0173 73 67 147

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