Bremer Diasporapreis 2020

Willkommen auf der Homepage des Afrika-Netzwerk Bremen e.V

Der Afrika-Netzwerk Bremen e.V. , kurz ANB ist ein Zusammenschluss verschiedener (nicht nur) afrikanischer Vereine, die sich mit Afrika sowie mit Themen beschäftigen, für die sich AfrikanerInnen in Bremen und ihre FreundInnen, mit und ohne afrikanischen Migrationshintergrund interessieren.

1001 Lights Mediathek: Mein Kerzenlicht

Der folgende Beitrag ist ein Ausschnitt aus dem Film „Mein (Kerzen-) Licht für…“. 

„Mein (Kerzen-) Licht für…“: Auf ihre ganz eigene, künstlerische Art beschäftigt sich die Dokumentarfilmerin Marie-Claire Schmarsowin Zusammenarbeit mit Virginie Kamche vom Afrika Netzwerk Bremen mit dem Thema Rituelles Leuchten. Sie verfolgen darin verschiedene Bedeutungen des Licht Entzündens in den Kulturen der Stadt und fragen: Wofür würdet ihr eine Kerze entzünden?

Der Film wurde im Rahmenprogramm zur Ausstellung von „1001 lights“ von Mouvement Perpétuel vom 28.04. bis 9.05.21 in der Schwankhalle Bremen gezeigt. Die Ausstellung organisierte steptext dance project. 

Friedrichs Flaschenpost – der Politikpodcast aus Norddeutschland – Folge 36: Warum müssen wir uns dem kolonialen Erbe stellen, Virgnie Kamche?

Kolonien hat Deutschland schon lange nicht mehr. Trotzdem wirkt das koloniale Erbe bis heute vor. Es prägt unsere Wahrnehmung schwarzer Menschen, zeigt sich im Stadtbild und manches historische Unrecht wurde nie aufgearbeitet, worunter die Nachfahren der Opfer leiden. Virginie Kamche vom Afrika Netzwerk Bremen e.V. nennt uns in der aktuellen Flaschenpost einige Orte der kolonialen Vergangenheit in Bremen, erklärt, was dieses Erbe mit der gesellschaftlichen Gegenwart zu tun hat und berichtet, wie sie Dialoge über Grenzen in unserer Gesellschaft hinweg ermöglicht.

https://www.fes.de/julius-leber-forum/artikelseite-julius-leber-forum/friedrichs-flaschenpost-staffel-4

PATCH_NÄH_DANCE

Projektleitung: Virginie Kamche

Das Projekt richtet sich an Frauen mit globaler Identität, die schon länger in Bremen leben oder auch hier geboren sind, die aber von Kulturveranstaltungen bislang nicht erreicht werden. Diese sollen durch persönliche Kontakte direkt angesprochen und zur Teilhabe in einem künstlerischen Projekt animiert werden.

Ziel des Projektes ist es, neben dem Nähen von Kostümen mit den Frauen über Perspektivenwechsel zu sprechen. Verschiedene Perspektiven, auf z.B. Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Kleidung in verschiedenen Ländern. Oder Perspektiven auf das Nähen, als Arbeits- und Lebensgrundlage, gegenüber dem Nähen als reinem Zeitvertreib. Fehlende oder geringe Deutschkenntnisse sind dabei kein Hindernis.

Über einen Zeitraum von 20 Workshops à 3 Stunden wird die Ausstattung für die Abschlussveranstaltung von den Frauen selbst genäht. Sie werden dabei angeleitet von einer professionellen Schneiderin, die mit den Frauen gemeinsam die Kostüme entwirft und näht.

Parallel probt eine Tanzgruppe über 20 Termine á 2 Stunden eine Choreographie von traditionellen Tänzen aus HIPHOP Afrika. Die Frauen werden dabei angeleitet von einer professionellen afrikanischen Tänzerin.

Im Vordergrund steht vor allem die gemeinsame Begegnung, der Austausch miteinander und das Üben der deutschen Sprache. Ziel ist es, die Teilhabe der Frauen an dem Projekt zu fördern und andere Perspektiven auf die Integration in die Gesellschaft herauszustellen.

In einer Abschlussveranstaltung werden die Choreographie und die genähten Kostüme dann gezeigt und die Frauen bilden dabei in den erstellten Kostümen den Rahmen für den traditionellen afrikanischen Maskentanz.

Termine & Ort: Corona-bedingt nach Vereinbarung.
(Falls es zu einem Lockdown kommen sollte, werden sämtliche Termine online organisiert).
Mehr Infos und Anmeldung unter: virginie.kamche@anb-bremen.de

Multilinguales Schreibprojekt

PERSPEKTIVWECHSEL
Leitung: Virginie Kamche und Betty Kolodzy

Palmöl aus Kamerun, Coltan aus dem Kongo für Smartphones, Fast Fashion aus Bangladesh, Baumwolle aus Burkina Faso…
Unter lebensbedrohlichen Bedingungen und ohne Arbeitsschutzgesetze werden unsere Alltagsprodukte produziert. Oft sind es Kinder und Jugendliche, die in die Coltan-Minen steigen oder in den verborgenen Räumen großer Textilfabriken schuften, oft mehr als 12 Stunden am Tag. Trotz des Wissens darum gelingt es uns immer wieder, die unmenschlichen Zustände zu verdrängen. Aber auch die Gründe, weshalb Menschen in ihrer Heimat nicht mehr leben können und nach Deutschland fliehen.

In unserer Erzähl- und Schreibwerkstatt möchten wir Menschen zu Wort kommen lassen, die die Lebensumstände in den Herkunftsländern unserer Produkte aus erster Hand beschreiben können. Sie werden, von ihren persönlichen Erlebnissen und Beobachtungen ausgehend, schildern, wie solch ein (Arbeits-)Alltag aussehen kann, werden uns einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Menschen vor Ort geben. Und wir werden einen Bogen schlagen zur Klimakrise: zur großen, im globalen Norden geführten Debatte und den sehr konkreten Umweltkatastrophen, wie z.B. Dürren, die im globalen Süden oder in den südlichen Ländern Afrikas verheerende Ausmaße angenommen haben.

Am Ende des Projektes werden die literarischen Beiträge im Rahmen einer mehrsprachigen Lesung vorgestellt. Der Workshop startet im Frühjahr (Termine werden noch bekannt gegeben) und wird je nach Corona-Lage auch online durchgeführt.

Die Lesung ist für Ende Sommer geplant.

Nähere Infos unter: www.bettykolodzy.de oder virginie.kamche@anb-bremen.de

Über den Verein

Der Afrika-Netzwerk Bremen e.V. , kurz ANB ist ein Zusammenschluss verschiedener (nicht nur) afrikanische Vereine, die sich mit Afrika sowie mit Themen beschäftigen, für die sich AfrikanerInnen in Bremen und ihre FreundInnen, mit und ohne afrikanischen Migrationshintergrund interessieren.

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Tel: 0173 73 67 147
virginie.kamche@anb-bremen.de

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Tel: 0176 29 11 49 64
Justin.Man-Igri@anb-bremen.de

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odette.richter@anb-bremen.de

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Afrika Netzwerk Bremen e.V.
Breitenweg 25 (Hintereingang, 3. Stockwerk)
28195 Bremen
Tel.: 0173 73 67 147

E-mail: info@anb-bremen.de

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